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Artikel, Interviews und Meinungen zu aktuellen Themen aus der Welt des Coachings und der Mitarbeiterführung

Wertewandel – was kommt jetzt und wo kommt es her?

Geschrieben am 06.05.2013    Coaching. Förderung. Führung. Karriere. Kommunikation. Management. Mitarbeitermotivation. Personalmanagement    0 Kommentare

Wenn an der Spitze einer geht, erhoffen sich die „darunter“ nicht selten grundlegende Veränderungen. In besonderem Maße trifft dies derzeit natürlich auf den neuen Papst zu. Von Franziskus wünschen sich viele Menschen eine Neuausrichtung der katholischen Kirche, und in einem gewissen Maße scheint Franziskus auch tatsächlich einen neuen Weg einzuschlagen. Wie es aber immer ist, wenn sich eine geänderte Richtung abzuzeichnen beginnt, sind andere davon weniger begeistert und versuchen, am Althergebrachten festzuhalten. Ein wirklicher Werte- oder Kulturwandel ist also nicht auf die Schnelle umzusetzen; er erfordert Zeit, Mut und Bereitschaft. Aber was genau wandelt sich eigentlich, und wo? Klar ist: Es geht längst nicht mehr ausschließlich um religiös-mystische Sphären. Die Bundeszentrale für politische Bildung beispielsweise beobachtet einen „einschneidenden Wertewandel“ in unserer Gesellschaft, in dem Vermögen und Besitztum nicht mehr den größten Stellenwert haben. Und der Neurobiologe und Hirnforscher Gerald Hüther ist überzeugt, dass auch die Arbeitswelt von einer Neuausrichtung profitieren kann und hat gemeinsam mit einem Führungskräftecoach die Initiative „Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen“ gegründet, um einen positiven Wandel anzustoßen, durch den sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer Vorteile haben sollen.

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Allein zu Haus – Das Home Office auf dem Prüfstand

Geschrieben am 15.04.2013    Kommunikation    0 Kommentare

Die Ankündigung von Yahoo!-Chefin Marissa Mayer, das Arbeiten von Zuhause aus abschaffen zu wollen, hat nicht nur in den USA hohe Wellen geschlagen. Gerade in Deutschland wird das Home Office von vielen Firmen als progressiv und als wichtiger Bestandteil einer modernen Philosophie angesehen und gilt somit gemeinhin als USP eines Arbeitgebers. Auch in Zürich, zum Beispiel, macht sich die Politik für das Arbeiten von Zuhause aus stark, unter anderem um gegen Pendlerstaus auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln vorzugehen und auch mehr zeitliche Flexibilität im Arbeitsalltag zu ermöglichen. Für andere Unternehmen hat die Heimarbeit keine Berechtigung (mehr) – sie vertreten die Auffassung, dass Kreativität und Schaffenskraft nur im Austausch mit anderen entstehen können.

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Smart me up – Plötzlich Chef

Geschrieben am 08.03.2013    Kommunikation    0 Kommentare

Die Chefs von jungen Unternehmen und insbesondere Startups werden meistens als mutige Gründer bewundert und man sagt ihnen oft nach, sie seien besonders sozial eingestellt und unkonventionell in ihrem Führungsstil. Wie viel Unkonventionalität und Altruismus kann sich die Führung eines Startups aber wirklich erlauben? Und wie schwierig ist es, sich sozusagen plötzlich als Chef wiederzufinden? Unser Blog wirft einen Blick auf die Gründerszene und die sehr spezifischen Anforderungen, die inmitten von Finanzierungsplänen, Kaffeemaschinen-Leasing und Brainstormings an ihre Vorgesetzten-Riege gestellt werden.

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Vom Vorsatz zum Umsatz

Geschrieben am 01.02.2013    Kommunikation    0 Kommentare

Es ist eine besondere Zeit, wenn ein Jahr zu Ende geht und ein neues beginnt. Der tägliche Wahnsinn hört für eine Weile auf, die Telefone stehen still, der E-Mail-Eingang bleibt leer. Zeit, sich zu entspannen und zu reflektieren. In der hektischen Welt in der wir leben haben wir sonst eher selten die Gelegenheit, einen Schritt zurück zu machen und zu feiern, was wir erreicht haben, darüber nachzudenken, was wir gelernt haben, oder auch mal Pläne über den Haufen zu werfen und über einen Richtungswechsel nachzudenken. Also wenn nicht jetzt, wann dann? Wir haben Ideen und sehen vor unserem geistigen Auge schon, wie wundervoll es sein wird, wenn wir sie verwirklichen. Das können völlig neue, gewichtige Ideen sein oder die alten guten Vorsätze, endlich regelmäßig ins Fitness-Studio zu gehen, abends keine Kohlenhydrate mehr zu essen oder weniger Alkohol zu trinken, an denen wir dieses Mal endlich, endlich festhalten werden, ganz bestimmt, komme was wolle.

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Die „Kurz-vor-Schluss-Schreibtischaktion“

Geschrieben am 14.01.2013    Kommunikation    0 Kommentare

Vermutlich treten Sie schon bald Ihren Weihnachtsurlaub an. Entweder haben Sie Glück und es ist nicht mehr viel los, wenn Sie Pech haben, steht Ihnen Rundlauf bis zur letzten Minute bevor. In beiden Fällen möchten Sie wahrscheinlich Ihren Schreibtisch nicht in seinem jetzigen Zustand hinterlassen (um ihn dann im Januar wieder genauso vorzufinden), und in beiden Fällen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, möchten Sie nicht viel Zeit für eine Aufräumaktion aufwenden.

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Bildung muss sich wieder lohnen – Konzepte für zielführende Weiterbildung

Geschrieben am 03.12.2012    Kommunikation    0 Kommentare

Gerade wurde per Gerichtsurteil bestätigt, dass Arbeitgeber auch ohne Angabe von Gründen schon ab dem ersten Krankheitstag die Vorlage einer Bescheinigung von ihren Angestellten verlangen dürfen. Dies mag in einigen Fällen von berechtigtem Verdacht auf „Blaumacherei“ durchaus angemessen erscheinen, doch fällt das Echo insgesamt bisher eher negativ aus: Von einem Bruch im Vertrauensverhältnis zwischen Unternehmen und Angestellten wird genauso gewarnt wie vor der übervorsichtigen Bereitschaft der Ärzte, oft gleich für drei Tage oder eine Woche einen Schein auszustellen, wo ein Tag gereicht hätte.

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Wer wird sich denn gleich verweigern? Die Sache mit der Karrieremüdigkeit

Geschrieben am 26.10.2012    Kommunikation    0 Kommentare

Immer mal wieder gibt es neue Studien und Berichte, die nachwachsenden Generationen von High Potentials nachsagen, sie wären nicht mehr daran interessiert, aufzusteigen und Verantwortung im Beruf zu übernehmen. Aber was

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Nettigkeit ist eine Zier – doch geht es auch ohne ihr? Von Emotion und Motivation

Geschrieben am 04.09.2012    Kommunikation    0 Kommentare

Wer Dinge vorantreiben will, kann nicht Everybody’s Darling sein. Oder doch? Wer auf menschliche Kontakte Wert legt, sollte sich das fürs Privatleben aufheben. Ist das so? Kann man im Beruf wirklich zu nett sein oder umgekehrt über eine zu stark ausgeprägte soziale Inkompetenz verfügen? Welchen Vorurteilen sehen sich jeweils die Vertreter der beiden Lager gegenüber? Gibt es die goldene Mitte? Und wie finden Führungskräfte heraus, ob in ihr Team besser der Typ „einsamer Wolf“ oder „Mr. Nice Guy“ passt; wie können sie beurteilen, welche Motivation wirklich hinter den Handlungen ihrer Mitarbeiter steckt?

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Nicht alles Gold, was glänzt – Work-Life-Balance und Gesundheit

Geschrieben am 16.08.2012    Kommunikation    0 Kommentare

Es ist paradox: Wir haben heute so viele Möglichkeiten wie nie, unser Geld zu verdienen beziehungsweise unsere Karriere zu gestalten. Wir können die unterschiedlichsten Wege einschlagen, um beruflich zum Ziel zu kommen. Uns steht eine Vielzahl an technischen Errungenschaften und Helferlein zur Seite, die uns bei der Ausübung unserer Tätigkeit unterstützen. Und doch werden stressbedingte Erkrankungen immer häufiger, sind immer mehr Menschen mit ihrer Arbeit unzufrieden. Erst kürzlich erschien ein Buch, das das Dilemma zusammenfasst und pragmatische Lösungen aufzeigen will: “Die 365 Tage-Freiheit. Ihr Leben ist zu wertvoll, um es mit Arbeit zu verbringen”. In einem Interview mit W&V erklärt Autor Volker Kitz, dass der Schlüssel zum (Berufs-)Glück nicht in einer Absage an, sondern vielmehr im Finden einer persönlichen Strategie für das Arbeiten und das Leben jenseits des Büros liegt. Laut Kitz sind „Zeit und Ruhe die neuen Statussymbole, nicht mehr Geld und Stress” – er plädiert für einen Wertewandel, der es Arbeitnehmern ermöglicht, ihre Aufgaben in einem angemessenen Rahmen zu erledigen und dem „Stress- und Überstundenwahn“ zu entkommen. Mit der richtigen inneren Einstellung, die auch darin bestehe, den eigenen Job einfach etwas nüchterner zu betrachten, könne man beides haben, Erfolg im Beruf und ein erfülltes Privatleben, so der Autor.

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Sisyphus lässt grüßen – Wie Sie an Ihrer Inbox nicht mehr verzweifeln

Geschrieben am 31.01.2012    Innovationsmanagement. Kommunikation. Zeitmanagement    0 Kommentare

Einigen von uns, die den Film „Bruce allmächtig“ gesehen haben, wird eine bestimmte Szene vielleicht den Schweiß auf die Stirn getrieben haben: Bruce, gespielt von Jim Carrey, hat Gott so oft und lange für die Missgeschicke in seinem Leben verantwortlich gemacht, dass dieser ihn für eine Weile mit all seinen Fähigkeiten ausstattet. Leider kommt mit der Macht auch die Verantwortung, und Bruce muss sich einen Weg überlegen, all die Gebete und Forderungen, die ständig von überall her auf ihn einprasseln, zu ordnen und systematisch abzuarbeiten. Er versucht es mit Post-Its – die gesamte Wohnung samt ahnungslos schlummernder Freundin und Hund ist von gelben Zetteln bedeckt. Er wünscht sich Aktenschränke – und kann sich zwischen dem Büroequipment nicht mehr bewegen. Schließlich fällt ihm ein, ein Email-System einzurichten. Der Computer steht platzsparend auf seinem Schreibtisch. Sehr gut, so soll das sein. Alles schön übersichtlich. Bruce setzt sich motiviert vor den Rechner, öffnet seinen Posteingang – und erstarrt. „Sie haben 1.276.885.349 ungelesene Gebete“. Diese Zahl wächst kontinuierlich an; zusehends vermeldet der Zähler den Eingang neuer Gebete. Bruce reagiert so, wie wir alle es angesichts einer überquellenden Inbox tun: „Ich mach mir erst mal nen Kaffee.“

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