Sisyphus lässt grüßen – Wie Sie an Ihrer Inbox nicht mehr verzweifeln
Geschrieben am 31.01.2012
Innovationsmanagement. Kommunikation. Zeitmanagement
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Einigen von uns, die den Film „Bruce allmächtig“ gesehen haben, wird eine bestimmte Szene vielleicht den Schweiß auf die Stirn getrieben haben: Bruce, gespielt von Jim Carrey, hat Gott so oft und lange für die Missgeschicke in seinem Leben verantwortlich gemacht, dass dieser ihn für eine Weile mit all seinen Fähigkeiten ausstattet. Leider kommt mit der Macht auch die Verantwortung, und Bruce muss sich einen Weg überlegen, all die Gebete und Forderungen, die ständig von überall her auf ihn einprasseln, zu ordnen und systematisch abzuarbeiten. Er versucht es mit Post-Its – die gesamte Wohnung samt ahnungslos schlummernder Freundin und Hund ist von gelben Zetteln bedeckt. Er wünscht sich Aktenschränke – und kann sich zwischen dem Büroequipment nicht mehr bewegen. Schließlich fällt ihm ein, ein Email-System einzurichten. Der Computer steht platzsparend auf seinem Schreibtisch. Sehr gut, so soll das sein. Alles schön übersichtlich. Bruce setzt sich motiviert vor den Rechner, öffnet seinen Posteingang – und erstarrt. „Sie haben 1.276.885.349 ungelesene Gebete“. Diese Zahl wächst kontinuierlich an; zusehends vermeldet der Zähler den Eingang neuer Gebete. Bruce reagiert so, wie wir alle es angesichts einer überquellenden Inbox tun: „Ich mach mir erst mal nen Kaffee.“
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