Gut aufgestellt – auch in schwierigen Zeiten: So machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft!

Die Herausforderungen unserer Wirtschaft sind nahezu allgegenwärtig. Kein Tag vergeht ohne neue Schlagzeilen zu Krise, Sparzwang und immer höheren Belastungen für unterschiedliche Branchen. Eine weitere Krise spielt sich dagegen weitgehend im Stillen ab: Mehr und mehr sehen sich Unternehmen mit dem steigenden Alter ihrer Belegschaften und einem zunehmenden Fachkräftemangel konfrontiert. Die Summe all dieser Probleme lässt die Zukunftsperspektiven vieler Unternehmen auf den ersten Blick nicht unbedingt rosig erscheinen. Jenseits von Krise, zusätzlichen Abgaben und demographischem Wandel plädieren jedoch zahlreiche Wirtschaftsforscher für ein Umdenken in den Unternehmen. Ihr Ergebnis: Mit Hilfe von neuen Wegen, tragfähigen Unternehmensphilosophien, einem soliden Innovationsmanagement, Frauenpower und “grauem Gold” haben Unternehmen jetzt die Chance, sich für die Zukunft aufzustellen. Der Schlüssel zum dringend notwendigen Strukturwandel? Weiterbildung!

1. Von wegen Fachkräftemangel! – Ungenutzte Potentiale erkennen und erschließen

Das Durchschnittsalter der Gesellschaft steigt, immer mehr hoch qualifizierte Fachkräfte gehen in Rente, immer weniger junge Arbeitnehmer rücken nach, manche von ihnen zieht es mangels attraktiver Anreize ins Ausland: Der drohende Fachkräftemangel ist ein viel beschworenes Gespenst, das für Unternehmen zu einem erheblichen Standort- und Wettbewerbsnachteil werden kann. Doch Untersuchungen zeigen, dass in den Unternehmen selbst viel ungenutztes Potential brachliegt. Viele ältere Arbeitnehmer möchten sich weiterbilden und länger im Beruf bleiben, mancher junge Mitarbeiter hat gute Ideen, scheitert aber an festgefahrenen Strukturen und einem veränderungsunwilligen Arbeitsumfeld. So werden Ressourcen verschenkt – eine Nachlässigkeit, die sich angesichts der aktuellen Herausforderungen kein Unternehmen leisten kann.

Der demographische Wandel und gesellschaftliche Fortschritte wie die Gleichberechtigung der Geschlechter haben die Struktur vieler Firmenbelegschaften unumkehrbar verändert. Erkennen Sie die Chancen dieser Entwicklung – und erschließen Sie sie!

2. Von Powerfrauen und grauen Eminenzen: Jeder wird gebraucht!

Untersuchungen zeigen, dass es in deutschen Unternehmen mitunter einen unheilvollen Hang zum Erprobten und Altbewährten gibt. Da wird das Innovationsprojekt dem jüngeren Mitarbeiter gegeben, ohne dass der ältere auch nur die Chance bekommen hätte, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Der Berufseinsteiger, der vier Fremdsprachen spricht und ein Jahr in Asien studiert hat verrichtet Hilfsarbeiten, obwohl seine Qualifikation bei der internationalen Positionierung des Unternehmens sinnvoller eingesetzt werden könnte. Der Dreißigjährigen, die eigentlich besser für Führungsaufgaben geeignet ist als ihr gleichaltriger männlicher Kollege wird dieser bei der Beförderung trotzdem vorgezogen – die junge Frau könnte ja aufgrund von Erziehungszeiten ausfallen. Oft werden dabei Lösungen wie Teil- und Gleitzeitmodelle, der Altersstruktur nach gemischte Teams oder Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter völlig übersehen – zum langfristigen Nachteil des Unternehmens.

Befreien Sie sich von Klischees und Vorurteilen: Jüngere Mitarbeiter sind nicht per se innovativer als ältere, ältere Mitarbeiter sind keine Technikmuffel, und aus Müttern werden keine Hausmütterchen, die sich in dieser Rolle wohl fühlen. Schaffen Sie Chancen für alle Mitarbeiter, unabhängig von deren Lebensalter und -umständen: Weiterbildung ist oft der erste Schritt zur Erschließung von Potentialen!

3. Werte und Wettbewerb: Kein Widerspruch!

“Wenn Werte, Grundsätze und Ziele einer Organisation jedem Mitarbeiter in Fleisch und Blut übergehen, muss weniger geführt werden”, schrieb Rosabeth Moss Kanter, Professorin für Unternehmensführung an der Harvard Business School, in einem wegweisenden Artikel über moderne Konzernführung. Ihre Beobachtung: Wenn alle Angehörigen eines Unternehmens sich statt auf “von oben” vorgegebene Regeln und Richtlinien auf gemeinsame Werte und eine überzeugende Unternehmensphilosophie berufen, entsteht ein starkes Wir-Gefühl, aus dem sich Eigeninitiative und Motivation natürlich ergeben – Führungskräfte werden dadurch nachhaltig entlastet. Werte werden so, so Kanter, zum Wettbewerbsvorteil: Die Effizienz des gesamten Unternehmens steigt, die positive Wahrnehmung in der Gesellschaft führt zu einem zusätzlichen Vorteil.

Die Etablierung einer tragfähigen Unternehmensphilosophie ist ein langer Prozess – sie kann nicht “eingeführt” werden, sondern muss entstehen. Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme: Welche positiven Werte vermittelt ihr Unternehmen? Wie stark identifizieren sich die Mitarbeiter damit? Betonen Sie die starken Seiten Ihres Unternehmens, kommunizieren sie diese nach innen und nach außen!

4. Neue Ideen: Warum “Innovation” und “Management” zwei Seiten einer Medaille sind

Eine weitere wichtige Erkenntnis für Führungskräfte ist das Wissen um den Zusammenhang zwischen Innovation und Führung: Die häufige Gleichsetzung von Innovation mit Forschung und Entwicklung bei einem gleichzeitigen Mangel an praktischer Umsetzung und gekonnter Markteinführung führt oft nicht zum gewünschten Ergebnis. Anders ausgedrückt: Die beste Idee hat keine Chancen, wenn sie sich nicht entwickeln kann und die Bereitschaft, Altes durch Neues zu ersetzen, nicht vom Management aktiv vorgelebt wird. Die Führungsebene muss Neuerung und Veränderung anstoßen und begleiten: Unternehmensberatungen helfen bei Bedarf, verkrustete Strukturen aufzubrechen.

Neue Ideen haben nur dann eine Chance, sich am Markt zu etablieren, wenn das strategische und strukturelle Umfeld stimmen: Fördern Sie als Führungskraft nicht nur Ideen und Innovation, sorgen Sie auch für ein innovationsfreudiges, aufgeschlossenes und stabiles Umfeld, in dem Ideenträger ihre Vorstellungen entwickeln und umsetzen können!

5. Business Development: Fit für die moderne Wirtschaft

Alle genannten Punkte – von der Erschließung ungenutzter personeller Ressourcen über die Vermittlung eines Wertesystems und die gekonnte Anleitung und Förderung von Innovationen – müssen, wenn Sie ihr Unternehmen langfristig in eine vorteilhafte Position bringen sollen, in einer übergreifenden und umfassenden Strategie integriert werden. Unter dem Begriff Business Development wird eine solche Strategie verstanden: In Beratungen oder Kursen zum Thema erlernen Sie die Grundlagen von Innovations- und Change Management, erfahren mehr über das Vorgehen bei der Positionierung am internationalen Markt, über strategische Partnerschaften und die Führung heterogener Teams (bestehend etwa aus älteren und jüngeren Mitarbeitern, in- und ausländischen Partnern usw.) Am Anfang sollte stets ein Stärken-Schwächen-Profil Ihres Unternehmens stehen, das als Ausgangspunkt für die Erstellung einer Strategie dient.

Business Development besteht aus vielen Bausteinen – nicht jeder davon ist für die spezifischen Ziele Ihres Unternehmens geeignet. Holen Sie sich deshalb für die Ermittlung Ihrer individuellen Business Development-Strategie kompetente Unterstützung im Rahmen von Weiterbildungen oder einer qualifizierten Beratung!

Fit für die Zukunft: Die Checkliste

  • Ermitteln Sie die ungenutzten Ressourcen Ihres Unternehmens und sorgen sie dafür, dass diese sich entwickeln können!
  • Befreien Sie sich von Vorurteilen und schaffen Sie Perspektiven für alle Mitarbeiter – unabhängig von deren Lebensumständen!
  • Vermitteln Sie Werte und streben Sie eine Unternehmensphilosophie an, mit der Mitarbeiter und Kunden sich identifizieren können!
  • Seien Sie Vordenker in Sachen Innovation: Ein gutes Innovationsklima hängt hauptsächlich von der Führung ab!
  • Holen Sie sich Unterstützung von außen: Neben der Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter, die ein starker Wettbewerbsvorteil ist, sollten auch Sie Weiterbildungs- und Beratungsangebote im komplexen Bereich des Business Development nutzen!

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