Gewinnende Rhetorik: Know-how für den perfekten Auftritt
Geschrieben am 08.07.2009
Kommunikation
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„Der Dichter wird geboren, der Redner wird gemacht.“ Diese Aussage stammt aus dem Jahre 60 v. Chr. Getroffen hat sie kein Geringerer als der Politiker, Philosoph und „größte Redner Roms“, Marcus Tullius Cicero. Auch heute gibt es sie: Eloquente Rhetorik-Genies, die es verstehen, Zuhörer zu fesseln, zu überzeugen und mitzureißen. Mit einem einzigen Satz gewann John F. Kennedy die Herzen der Westberliner, die Ansprachen von Barack Obama begeistern Menschen in aller Welt. Der Präsident sei ein „begnadeter Redner“, der „einfach alles richtig mache“: So und ähnlich lauten Reaktionen von Zuhörern. Was aber macht einen guten Redner, Moderator oder Referenten aus? Wie gehe ich mit dem Lampenfieber um? Welche Rolle spielen Körpersprache, Mimik, Ausdruck und Präsenz? Das Wichtigste wissen Sie bereits: Redner werden gemacht.
Auftreten und Wirkung: So überzeugen Sie als Redner
Wie wollen Sie wirken? Strahlen Sie aus, was Sie sagen wollen? Da Sie sich selbst nicht sehen und hören können, fällt es Ihnen vermutlich nicht leicht, diese Fragen zu beantworten. Nur das Feedback eines echten Zuhörers – idealerweise eines professionellen Sprachtrainers – kann Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, wie Sie wirken. Fallstricke gibt es viele: Sie können Arroganz ausstrahlen, ohne es zu wollen, oder – die Todsünde jeder Rede – die Zuhörer langweilen. Unbewusste Veränderungen in Tonlage, Körpersprache oder Mimik beeinflussen die Reaktion des Gegenübers auf Ihr Auftreten. Dasselbe gilt für Formulierungen. Über Videoaufzeichnungen oder das Feedback von Übungsgruppen lassen sich diese unbewussten Signale jedoch nicht nur identifizieren und vermeiden: Sie lernen darüber hinaus auch, wie Sie sie bewusst und damit zu Ihrem Vorteil einsetzen. Redner werden gemacht – und Übung macht den Meister.
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