Werte und Führung – Vom Zusammenhang zwischen Unternehmensethik und wirtschaftlichem Erfolg
Geschrieben am 01.07.2009
Führung. Unternehmensethik
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Immer wieder geraten Unternehmen in die Schlagzeilen, weil sie Mitarbeiter bespitzelt und unter Generalverdacht gestellt, Entscheidungsträger geschmiert oder Arbeitsschutzvorschriften missachtet haben. Das alles, verteidigen sich die Verantwortlichen, diene doch den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens – und damit auch dem Wohl der Mitarbeiter. Eine Logik, der immer weniger Menschen folgen können und wollen: Sie fordern Konzerne mit menschlichem Gesicht – und selbst die Großen müssen sich fügen. Damit aus dem Verlust an Ansehen keiner an Marktanteilen wird, helfen oft nur noch eine öffentliche Entschuldigung, eine ebenso radikale wie glaubwürdige Kurskorrektur und umfassende Wiedergutmachung unter hohem finanziellem Aufwand. Geiz ist nicht mehr geil – Integrität ist in und Moral Mode.
Wirtschaftlichkeit um jeden Preis?
Faire Gehälter, respektvolles Miteinander und ökologische Nachhaltigkeit – all das galt lange Zeit als wettbewerbsfeindlich. Von Verantwortung und Ethik geprägten Entscheidungen haftete stets der Ruf der Unwirtschaftlichkeit an, Ziel jeden Managements hatte es zu sein, hohe Renditen für Aktionäre zu gewährleisten, schnell auf die Entwicklungen der Globalisierung zu reagieren und am Faktor Mensch zu sparen, wo immer es ging.
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