Geschrieben am 29.07.2009
50plus. Berufliche Neuorientierung
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„Die Weiterbildungsbeteiligung Älterer ist gering.“ An dieser ernüchternden Bilanz hat sich seit Jahren nichts geändert. Deshalb wird nun verstärkt Ursachenforschung betrieben und nach Möglichkeiten gesucht, ältere Arbeitnehmer durch gezielte Angebote und Beratung stärker in Weiterbildungsangebote und Qualifizierungsmaßnahmen einzubinden. Denn Zahlen und Erfahrungen belegen: Berufsbegleitende Weiterbildung ist heute unerlässlich, um den Anschluss zu halten. So achten Personaler bei Bewerbungen Älterer verstärkt darauf, ob diese sich regelmäßig weiter gebildet und Zusatzqualifikationen erworben haben.
Gezielte Suche
Das Angebot von Projekten zur Weiterqualifizierung älterer Mitarbeiter ist groß und teilweise unüberschaubar – bei steigendem Altersdurchschnitt wächst auch die Zahl von Bildungsträgern, die um die Gunst der Älteren buhlen. Sich in diesem Dschungel zu Recht zu finden, kann zeitraubend und schwierig sein. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung rät daher, zunächst die eigenen Zielvorstellungen zu ermitteln und zu klären, welche Qualifikationen fehlen. Dadurch verringert sich die Zahl der in Frage kommenden Angebote bereits erheblich.
Die Auswahl des richtigen Weiterbildungsangebotes ist von entscheidender Bedeutung. Stellen Sie sicher, dass diejenigen Maßnahmen, die Sie in die engere Auswahl ziehen, das Spektrum der zu ergänzenden Qualifikationen abdecken. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über verschiedene Weiterbildungsträger und Ihre Dienstleistungen, nehmen Sie Beratungsmöglichkeiten in Anspruch, die vor Ort angeboten werden!
Gezielte Auswahl
Neben Zeit- und Geldmangel werden schlechte Erfahrungen mit Bildungsinstitutionen und Lernprozessen von Arbeitnehmern über 50 als häufigster Grund für die „Weiterbildungsabstinenz“ genannt. Inzwischen steht fest: Ältere lernen anders als Jüngere. Ein entspanntes Lernumfeld, Lernmethoden, die Raum für Initiative und eigene Ideen lassen, informeller Austausch untereinander und die enge Verbindung von neu erworbenem Wissen und Berufserfahrung zählen dabei zu den wichtigsten Kriterien.
Nehmen Sie sich Zeit, die Angebote genau zu prüfen, und achten Sie dabei auf Transparenz: Lernziel, Lehrmethoden, Lehrstoff, Dauer, Ort, Kosten sowie die Art des Zertifikates, Abschlusses oder der Teilnahmebescheinigung sollten klar und übersichtlich dargestellt sein. Auch Gütesiegel oder die Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen sowie Erfahrungsberichte früherer Teilnehmer können Entscheidungshilfen darstellen.
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Geschrieben am 22.07.2009
Berufliche Neuorientierung. Förderung. Karriereberatung
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(Foto: aboutpixel.de © Astraios)
Weiterbildung und Personalentwicklung sind gerade in der Wirtschaftskrise nicht nur lohnende Investitionen, sondern eine unabdingbare Notwendigkeit. Arbeitgeber wie Arbeitnehmer müssen sich an einem schwieriger werdenden Markt behaupten und so ständig am Ball bleiben, was Qualifikationsniveau und Fortbildung anbelangt. Entsprechende Maßnahmen werden auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene großzügig gefördert. Hier gilt es, die passenden Programme für Ihre Anforderungen zu nutzen – lesen Sie, wo Sie starke Partner für Ihr Weiterbildungsprojekt finden und wie Sie in den Genuss der Förderungen kommen!
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Geschrieben am 15.07.2009
Kommunikation
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Im Dialog: Ein zwangloses Gespräch kann Türen öffnen
(Foto: schwald-werbegestaltung.de/aboutpixel.de)
Von wegen oberflächlich: Small Talk ist gerade im Geschäftsleben von unschätzbarem Wert. Denn jede zwischenmenschliche Beziehung, privat oder beruflich, beginnt mit einem Gespräch – und es ist bekanntlich der erste Eindruck, der zählt. Doch die scheinbar so leichtfüßige und zwanglose Kontaktanknüpfung ist eine Kunst, deren Beherrschung oft langjährige Übung voraussetzt. Sind Sie bereits ein souveräner Small-Talker, oder haben Sie Nachholbedarf? Finden Sie es heraus – mit den folgenden Tipps für die Small Talk-Praxis.
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Geschrieben am 08.07.2009
Kommunikation
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„Der Dichter wird geboren, der Redner wird gemacht.“ Diese Aussage stammt aus dem Jahre 60 v. Chr. Getroffen hat sie kein Geringerer als der Politiker, Philosoph und „größte Redner Roms“, Marcus Tullius Cicero. Auch heute gibt es sie: Eloquente Rhetorik-Genies, die es verstehen, Zuhörer zu fesseln, zu überzeugen und mitzureißen. Mit einem einzigen Satz gewann John F. Kennedy die Herzen der Westberliner, die Ansprachen von Barack Obama begeistern Menschen in aller Welt. Der Präsident sei ein „begnadeter Redner“, der „einfach alles richtig mache“: So und ähnlich lauten Reaktionen von Zuhörern. Was aber macht einen guten Redner, Moderator oder Referenten aus? Wie gehe ich mit dem Lampenfieber um? Welche Rolle spielen Körpersprache, Mimik, Ausdruck und Präsenz? Das Wichtigste wissen Sie bereits: Redner werden gemacht.
Auftreten und Wirkung: So überzeugen Sie als Redner
Wie wollen Sie wirken? Strahlen Sie aus, was Sie sagen wollen? Da Sie sich selbst nicht sehen und hören können, fällt es Ihnen vermutlich nicht leicht, diese Fragen zu beantworten. Nur das Feedback eines echten Zuhörers – idealerweise eines professionellen Sprachtrainers – kann Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, wie Sie wirken. Fallstricke gibt es viele: Sie können Arroganz ausstrahlen, ohne es zu wollen, oder – die Todsünde jeder Rede – die Zuhörer langweilen. Unbewusste Veränderungen in Tonlage, Körpersprache oder Mimik beeinflussen die Reaktion des Gegenübers auf Ihr Auftreten. Dasselbe gilt für Formulierungen. Über Videoaufzeichnungen oder das Feedback von Übungsgruppen lassen sich diese unbewussten Signale jedoch nicht nur identifizieren und vermeiden: Sie lernen darüber hinaus auch, wie Sie sie bewusst und damit zu Ihrem Vorteil einsetzen. Redner werden gemacht – und Übung macht den Meister.
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Geschrieben am 01.07.2009
Führung. Unternehmensethik
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Immer wieder geraten Unternehmen in die Schlagzeilen, weil sie Mitarbeiter bespitzelt und unter Generalverdacht gestellt, Entscheidungsträger geschmiert oder Arbeitsschutzvorschriften missachtet haben. Das alles, verteidigen sich die Verantwortlichen, diene doch den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens – und damit auch dem Wohl der Mitarbeiter. Eine Logik, der immer weniger Menschen folgen können und wollen: Sie fordern Konzerne mit menschlichem Gesicht – und selbst die Großen müssen sich fügen. Damit aus dem Verlust an Ansehen keiner an Marktanteilen wird, helfen oft nur noch eine öffentliche Entschuldigung, eine ebenso radikale wie glaubwürdige Kurskorrektur und umfassende Wiedergutmachung unter hohem finanziellem Aufwand. Geiz ist nicht mehr geil – Integrität ist in und Moral Mode.
Wirtschaftlichkeit um jeden Preis?
Faire Gehälter, respektvolles Miteinander und ökologische Nachhaltigkeit – all das galt lange Zeit als wettbewerbsfeindlich. Von Verantwortung und Ethik geprägten Entscheidungen haftete stets der Ruf der Unwirtschaftlichkeit an, Ziel jeden Managements hatte es zu sein, hohe Renditen für Aktionäre zu gewährleisten, schnell auf die Entwicklungen der Globalisierung zu reagieren und am Faktor Mensch zu sparen, wo immer es ging.
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