Frauen auf Erfolgskurs?!
Leichter Anstieg weiblicher Führungskräfte in deutschen Unternehmen
Frauen und Führungspositionen – zwei inkompatible Bausteine oder eine zukunftsträchtige Komposition für Unternehmen? Diese Frage bildet eine in der Öffentlichkeit häufig und heiß diskutierte Kontroverse.
Laut einer Studie des Wirtschaftsinformationsdienstleisters Hoppenstedt hinken deutsche Unternehmen bei der Frauenquote in Führungsriegen weit hinterher. Nur 15,4 Prozent der Manager sind weiblich. Weltweit liegt der Schnitt bei 22 Prozent, in der Europäischen Union immerhin bei 17 Prozent. Allerdings zeigt die Studie auch einen positiven Trend: Seit Beginn der Untersuchung vor dreizehn Jahren hat sich der Anteil der Managerinnen beinahe verdoppelt.
Auch wenn sich die Entwicklung langsam und schleichend vollzieht übernehmen immer mehr Frauen leitende Funktionen in Unternehmen. Vor einer Woche besetzte Siemens seine Vorstandsposition mit Barbara Kux – nachdem die Chefetage 160 Jahre von Männern verteidigt worden war. Damit zählt Siemens zu den zwei der 30 DAX- Konzerne mit einem weiblichen Vorstandsmitglied; nur bei dem Immobilienfinanzdienstleister Hypo Real Estate sitzt bisher eine Frau so weit oben.
Positive Auswirkungen auf Arbeitsprozesse
Auch Microsoft Deutschland hat 5 seiner 12 Führungspositionen mit Frauen besetzt. Der Geschäftsführer Achim Berg zeigt sich mit dieser Entwicklung höchst zufrieden. Das Arbeitsklima habe sich deutlich verbessert und Entscheidungen seien nun besser durchdacht, erzählt er dem Spiegel.
Immer wieder beweisen Untersuchungen, dass Unternehmen mit Frauen in Führungspositionen bessere Ergebnisse erzielen als rein männliche Organisationen. Denn Frauen verfügen über viele soziale Führungskompetenzen, die im Allgemeinen bei Männern weniger stark ausgeprägt sind. Dazu zählen unter anderem Einfühlungsvermögen, Team- und Motivationsfähigkeit sowie die Gabe, nonverbale Körpersignale besser interpretieren und somit sensibler handeln zu können – Fähigkeiten, die für eine gute Führungspersönlichkeit essentiell sind.
Karriereseminare als Starthilfe für weibliche Führungskräfte
Leider zweifeln noch immer viele Frauen an ihren eigenen Fähigkeiten. Eine Studie belegt, dass Frauen in Vorstellungsgesprächen durchschnittlich weniger sprechen als Männer – entgegen aller Klischees! Ein Bewerber wird jedoch umso attraktiver für einen potenziellen Arbeitgeber, je mehr er über sich erzählt. Während Männer keine Scheu davor haben, sich in den höchsten Tönen zu loben, neigen Frauen dazu, sich unter ihrem Wert zu verkaufen.
Seminaranbieter, wie kopfarbeit-seminare haben sich darauf spezialisiert, Frauen, die nach oben wollen, mit den nötigen Kompetenzen auszustatten. In Trainings wie „Erfolgreich als weibliche Führungskraft“ lernen Frauen alles, um sich in einer männerdominierten Arbeitswelt zu behaupten und durchzusetzen. Gerüstet mit den nötigen Skills besitzen Frauen die besten Voraussetzungen, sich sicher in einem männlich geprägten Arbeitsumfeld zu bewegen und eine erfolgreiche Karriere zu starten.
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